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Ausstellung Willi Metzger (Walterswil)

Öffentliche Vernissage mit Apéro: Samstag 20. Oktober 2018, 14.00 Uhr
Eintritt für alle Interessierten gratis.

Die Ausstellung dauert vom 20. Oktober bis am 17. November 2018 und ist während den normalen Caféöffnungszeiten jeweils Dienstag bis Samstag von 8.30 bis 11.00 Uhr geöffnet.


Experimentieren mit Komplementärkontrasten

Der Künstler Willi Metzger ist 1940 in Münchwilen (TG) geboren und aufgewachsen. 1956 absolviert er eine Berufslehre als Schriftsetzter und vertieft dann sein Wissen an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Anschliessend arbeitet er bei verschiedenen Firmen als Typografischer Gestalter und Grafiker. Da er als Schriftsetzer einen Beruf ausübte, der ihm die Möglichkeit bot, durch Zeichnen und Malen weiter zu kommen und als Grafiker zu arbeiten, hatte er ab 1985 diverse Malkurse besucht. Unter anderem an der Schule für Gestaltung Basel, bei Urs Ludwig Grob an der Volkshochschule Laufen, bei Susanne Stahl aus Aesch oder an der Schweizer Malschule. 1999 beginnt er das vierjährige Vollzeitstudium der Malerei an der Assenza Malschule in Münchenstein. Seit 1992 durfte er seine Bilder schon an diversen Gruppen- und Einzelausstellungen zeigen. „Mein grosses Vorbild war und ist immer noch der Grafiker Celestino Piatti.“ schwärmt Metzger.

„Heute lasse ich mich berühren von Farbklängen. Farben verteile ich auf eine Glasplatte und durch Abreiben auf Papier erziele ich interessante Farbtonabstufungen, die ich mit Rollen und Pinsel weiter bearbeite.“ erklärt der Walterswiler. Er experimentiert mit Komplementärkontrasten, wie zum Beispiel kalt und warm oder hell und dunkel. Er stellt sich die Frage: „Was ist das Wesen der Farbe, in welcher Form und Dichte entfaltet sie sich am besten?“ Der Solothurner ist gerne in der Natur und lässt sich von dieser inspirieren. Besonders der Süden hat es ihm angetan. So hatte er zwischen 2004 und 2007 verschiedene Malkurse in der Toscana besucht.